Ab in den Urlaub: Wem Österreicher die Wohnung anvertrauen

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Steht Urlaub an, kommt auch die Frage auf, wer sich in dieser Zeit um die Wohnung kümmert. Eine Studie ergab: Österreicher vertrauen dabei besonders auf die Familie – doch nicht allen Familienmitgliedern gleichermaßen.

Die Österreicher lassen am liebsten ihre Eltern die Wohnung über die Urlaubszeit hüten. Foto: antgor/fotolia.com

Die Sommerferien beginnen bald und für tausende Österreicher bedeutet dies: Endlich Urlaub! Doch ist man nicht zu Hause, sollte jemand ab und zu in der Wohnung nach dem rechten sehen und vielleicht auch die Blumen gießen. Nur wem bringen die Österreicher so viel Vertrauen entgegen, dass sie die Person allein in ihre Privatsphäre eintreten lassen? Das überraschende Ergebnis einer repräsentativen Studie von immowelt.at: Doppelt so viele Österreicher würden während ihres Urlaubs lieber den Nachbarn als die Schwiegereltern auf die Wohnung aufpassen lassen.

Eigene Eltern genießen hohes Vertrauen

Unter allen Befragten sagten 14 Prozent, dass sie kein Problem damit haben, ihre vier Wände ihrem Nachbarn anzuvertrauen – bei den Schwiegereltern sind es nur sieben Prozent. Statt den Eltern des Partners geben die befragten Österreicher am liebsten den eigenen Eltern (33 Prozent) über die Urlaubszeit den Schlüssel zu ihrer Wohnung. Auch Freunde (15 Prozent), andere Verwandte (13 Prozent) – wie Kinder oder Enkel – sowie die eigenen Geschwister (11 Prozent) werden vor den Schwiegereltern bevorzugt.

Lediglich die 30- bis 39-Jährigen haben ein tieferes Vertrauen in die Eltern des Partners. In dieser Altersgruppe sind nach den eigenen Eltern (48 Prozent) die Schwiegereltern (16 Prozent) die zweite Wahl.

Je älter, desto weniger Vertrauen in die Familie

Auffällig in der Studie ist, dass mit steigendem Alter der Befragten, deren Vertrauen in die eigenen Verwandten schwindet. Dafür kommen immer häufiger die Nachbarn zum Zug. Das kann zum einen daran liegen, dass im höheren Alter die Eltern oft keine Option mehr sind. Außerdem lernt man mit den Jahren in der Regel die Nachbarn besser kennen. Besteht ein freundschaftliches Verhältnis, ist der Schlüssel beim Nachbarn wohl auch die einfachste Lösung.

Lieber keiner, als ein Fremder

In nahezu allen Altersgruppen würden die Befragten allerdings noch eher niemanden (sieben Prozent) als einen Fremden auf die Wohnung aufpassen lassen. Einzig bei den 30- bis 39-Jährigen können es sich vereinzelt ein paar Österreicher vorstellen, einen Hausbetreuungsdienst zu engagieren.

25.06.2018


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