Einbruchschutz: Wachsamer Nachbar statt Alarmanlage

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Die Türe aufgebrochen, Laptop und Bargeld sind weg: Jeder zehnte Österreicher wurde schon einmal Opfer eines Einbruchs. Das hat eine repräsentative Studie von immowelt.at ergeben. Dennoch schützt sich die Mehrheit der Österreicher lieber durch einfache Mittel als durch teure Alarmanlagen.

Nachbar, Einbruch, Einbruchschutz, Foto: Tom Bayer/fotolia.com
Vorsicht, wachsamer Nachbar! Die Österreicher setzen eher auf ihn als auf eine teure Alarmanlage. Foto: Tom Bayer/fotolia.com

Bei jedem zehnten Österreicher wurde schon einmal eingebrochen, mehr als jeder zweite hat Freunde oder Nachbarn, denen das passiert ist. Trotz dieser Zahlen verzichten 14 Prozent der Österreicher auf Sicherheitsmaßnahmen, wie eine Studie von immowelt.at zeigt. Eine Mehrheit setzt stattdessen auf einfache und günstige Methoden.

Österreicher täuschen Einbrecher mit einfachen Tricks

Viele Einbrecher warten nur darauf, dass der Bewohner für längere Zeit Haus und Hof verlässt – um dann zuzuschlagen. Etwas mehr als die Hälfte der Österreicher beherzigen in der Urlaubszeit aber die gängigsten Ratschläge, um Einbrecher fern zu halten: 55 Prozent posten während des Urlaubs keine Bilder auf Facebook oder hängen die eigene Abwesenheit anderweitig an die große Glocke. Zudem verlassen sich 30 Prozent der Verreisten auf ihre Nachbarn und bitten diese, im Zuhause nach dem Rechten zu sehen. Ein weiterer beliebter Trick gegen Langfinger: Licht. 22 Prozent der Österreicher machen sich das zu Nutze. Sie haben Bewegungsmelder installiert oder steuern die Beleuchtung während ihrer Abwesenheit durch eine Zeitschaltuhr.

Generell geben die Österreicher eher wenig Geld für Einbruchschutz aus – Eigentümer sind aber eher bereit, bei ihrem Haus in Sicherheit zu investieren.

My home is my castle: Vor allem Eigentümer zahlen für Sicherheit

Mit dem Eigentum scheint auch das Bedürfnis nach Sicherheit zu steigen: So hat rund jeder vierte Eigentümer eine Alarmanlage – bei den Mietern ist es knapp jeder zehnte. Für zusätzliche Sicherheit sorgen bei sechs Prozent der Eigentümer hohe Mauern oder Zäune. Zudem hat jeder fünfte Eigentümer abschließbare Fenster.

Das höhere Sicherheitsbedürfnis der Eigentümer kommt jedoch nicht daher, dass bei ihnen öfter eingebrochen wird: Die Studie zeigt, dass Eigentümer und Mieter gleich stark von Langfingern heimgesucht werden.

18.11.2016


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