Ein Jahr nach dem Übersiedeln: Vor allem Jüngere trödeln beim Einrichten

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Alles zu seiner Zeit. Dieses Motto scheint sich jeder dritte Österreicher auch ein Jahr nach dem Übersiedeln auf die Fahnen geschrieben zu haben. Eine Studie von immowelt.at zeigt: Fehlende Bilder oder die nackte Glühbirne an der Decke, vor allem Jüngere gehen das Einrichten der neuen Wohnung entspannt an.

Übersiedeln, Übersiedlung, einrichten, Foto: iStockphoto.com/Tempura
Immer locker bleiben: Ein Jahr nach dem Umsiedeln sind vor allem die Jüngeren noch nicht ganz eingerichtet. Foto: iStockphoto.com/Tempura

Hier fehlt noch der Duschvorhang, da steht noch ein voller Umzugskarton: Welche Aufgaben auch ein Jahr nach dem Übersiedeln liegengeblieben sind, hängt vor allem vom Alter ab. Dies zeigt eine Studie von immowelt.at.* Während 46 Prozent der 18- bis 39-Jährigen manche Arbeiten recht entspannt angehen und zugaben, dass einiges immer noch nicht erledigt ist, waren die ab 60-Jährigen schneller: Lediglich bei 22 Prozent fehlen hier und da noch ein paar Dinge, damit die Wohnung komplett fertig ist. Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Vergleich von Berufstätigen und Nichterwerbstätigen. Während 43 Prozent der Vollzeitbeschäftigten ein Jahr nach der Übersiedlung noch nicht ganz fertig waren, standen 25 Prozent der Nichtberufstätigen noch vor unerledigten Aufgaben.

Neue Klobrillen oder Deckenlampen: Was auch nach einem Jahr noch fehlt

Manche Aufgaben sind dabei schneller erledigt als andere. Ziemlich flott sind die Österreicher, wenn es um die Montage einer neuen Klobrille geht: Lediglich drei Prozent haben sie noch nicht ausgetauscht. Immerhin 16 Prozent haben auch nach einem Jahr noch immer nicht alle Schränke aufgebaut oder volle Umzugskarton ausgepackt. 22 Prozent scheinen kein Problem mit neugierigen Blicken von außen zu haben. Sie haben es noch nicht geschafft, Gardinen aufzuhängen. Auch nackten Glühbirnen gegenüber sind die Österreicher tolerant: Bei 39 Prozent fehlen ein Jahr nach dem Einzug in die neue Wohnung immer noch die Deckenlampen.

Kein Geschlechterkampf beim zügigen Einrichten

Was liegengebliebene Aufgaben nach dem Übersiedeln betrifft, bestehen keine großen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. 33 Prozent der Frauen waren auch ein Jahr nach dem Übersiedeln noch nicht ganz eingerichtet – bei den Männern waren es 38 Prozent. In diesem Bereich sind sich also Frauen und Männer so gut wie einig.

*Für die von immowelt.at beauftragte repräsentative Studie „Wohnen und Leben 2016“ wurden im Februar 2016 österreichweit 500 Personen (Online-Nutzer) ab 18 Jahren befragt.

14.09.2016


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