Maklerbiografie: Kunden gewinnen mit persönlicher Note

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Für Immobilienprofis ist es wichtig, sich ihren Kunden gegenüber richtig zu präsentieren. Dabei hilft die Maklerbiografie: Hier kann der Makler seine Fachkenntnisse, seinen beruflichen Werdegang sowie Persönliches anschaulich herausstellen. Potentielle Klienten überzeugt er damit bereits, bevor sie ihn beauftragen. Tipps, wie Immobilienprofis mit einer gelungenen Maklerbiografie Kunden gewinnen.

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Um seinen Kunden einen ersten Eindruck von sich selbst zu verschaffen, können Immobilienprofis eine Maklerbiografie erstellen. Foto: opolja / fotolia.com Foto: opolja / fotolia.com

Was in Österreich nur vereinzelt eingesetzt wird, ist vor allem in den USA schon gang und gäbe: die Maklerbiografie. Mit ihr präsentiert sich der Immobilienprofi seinen Kunden auf seiner Internetseite und hinterlässt so bereits online einen ersten Eindruck beim Interessenten. Zwei Makler, die das Modell Maklerbiografie schon in Teilen umsetzen, sind Benjamin Tanil von der RIWOG Group und Christian Theussl von RE/MAX first aus Wien. Einige Tipps, die Immobilienprofis bei einer Maklerbiografie unbedingt beachten sollten.

Kunden gewinnen mit der Maklerbiografie – So geht‘s

Maklerbiografie, Fließtext, kurz fassen

Sich kurz fassen

Ob Fachkenntnisse, Berufswahl oder Persönliches: Makler sollten darauf achten, keinen Roman zu schreiben. Die Kunst kleiner Biografien besteht nämlich darin, sich nicht in langen Aufzählungen oder mehrseitigen Fließtexten zu verlieren. Es gilt: Je kürzer und knackiger, desto besser. Für ein Kurzporträt über sich bietet sich beispielsweise ein kleiner, ausformulierter Text an. Benjamin Tanil von der RIWOG Group setzt auf einen Fließtext, „der dem Leser eine bessere Vorstellung davon verschafft, wie die Person sein könnte“. Egal ob Fließtext oder Stichpunkte: Es sollte in jedem Fall nicht unübersichtlich werden, sonst steigt der Leser aus, anstatt zu Ende zu lesen und die Informationen zu behalten.

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Beruflichen Werdegang und Fachkenntnisse vorstellen

Der berufliche Werdegang sagt häufig etwas über die qualitative Eignung des Maklers aus. Deswegen ist es sinnvoll, in der Maklerbiografie Fortbildungen und wichtige Erfahrungen, die der Immobilienprofi im Geschäft bereits gemacht hat, zu erwähnen. Diese Informationen sollte er so transparent wie möglich präsentieren. „Der potenzielle Kunde soll einen Einblick in den Erfahrungsschatz des Maklers bekommen. Dabei spielen auch berufliche Stationen außerhalb des Immobilienbereichs eine wesentliche Rolle“, sagt Tanil. Eine juristische Vorbildung könne in manchem Kontext beispielsweise für den Kunden ein Vorteil sein. Wer besonders viel Know-how mitbringt und das in seinem Onlineauftritt anschaulich präsentiert, hebt sich von der Konkurrenz ab. Makler können in Verbindung damit auch Referenzen für erfolgreiche Vermittlungen erwähnen – oder den Grund, warum sie den Beruf ergriffen haben.

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Persönliches mit aufnehmen

Klienten müssen sich beim Makler gut aufgehoben fühlen, immerhin begibt er sich für sie auf Mieter- beziehungsweise Wohnungssuche und vertritt dabei die Interessen des Kunden. Ein fundiertes Fachwissen ist dabei nur ein wichtiges Kriterium für Auftraggeber.  „Ich möchte, dass meine Kunden wissen, wem sie sich anvertrauen, deswegen gebe ich auf meiner Internetseite auch gerne ein paar persönliche Infos zu meiner Person preis“, sagt Christian Theussl von RE/MAX first. Persönlichkeit und Transparenz sei ein wichtiger Aspekt, um eine Vertrauensbasis zu schaffen. Immobilienprofis können also den einen oder anderen Satz über ihre Hobbys oder ihr Privatleben mit den Lesern teilen.

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Fotos und Videos nutzen

Wer einen Schritt weiter gehen und sich nicht per Text vorstellen will, kann sich mit Fotos auf seiner Internetseite präsentieren – oder aber ein Video über sich drehen lassen. Auch Christian Theussl hat das fest vor: „Ein kurzes Video wird kommen und ist geplant.“

Theussls RE/MAX-Kollege aus der Schweiz, Silvan Zürcher aus Wil, hat bereits ein kurzes Video über sich gedreht: „Ich kam über einen Bekannten auf die Idee, den Film zu drehen. Das Ganze war ein längerer Prozess und hat um die 7500 Schweizer Franken gekostet“, sagt Zürcher.

Das Video zeigt nicht nur seine Arbeit als Makler, sondern gibt auch Einblicke in sein Privatleben. Klare Absicht, sagt Zürcher: „Maklern ist ,people to people‘.“ Es gehöre eben nicht nur ein Geschäft dazu, sondern auch alles an der Person, die die Immobilien vermittelt. Mit einem Video könne man so heutzutage einfach sagen: „Schau dir ein Video von mir an, dann weißt du vieles über mich.“

02.09.2015


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