Neues Mobilitätskonzept: Bewegung in Wien

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Die Stadtentwicklungskommission der Stadt Wien hat ihr Mobilitätskonzept im Rahmen des Stadtentwicklungsplans Step 2025 fixiert. Damit wird sich auch bei den davon „betroffenen“ Immobilien einiges ändern. Wer jetzt darüber nachdenkt, kann morgen handeln und übermorgen gewinnen.

In Wien bewegt sich was. Das neue Mobilitätskonzept schafft auch Chancen für Immobilienkäufer. Foto: Kameraauge/fotolia.com
In Wien bewegt sich was. Das neue Mobilitätskonzept schafft auch Chancen für Immobilienkäufer. Foto: Kameraauge/fotolia.com Foto: kameraauge - fotolia.com

Wien steht in den kommenden Jahren zwei Herausforderungen gegenüber. Zum einen wächst die Stadt – laut Statistiken der Stadt Wien - auf über zwei Millionen Einwohner bis 2030, was in etwa eine Steigerung von 200.000 Einwohnern bedeutet und zum anderen soll Wien auch in diesem Fall weiterhin eine der lebenswertesten Städte der Welt bleiben. Eine der wesentlichsten Voraussetzungen, um der Zukunft zu begegnen, ist der Ausbau der Mobilität innerhalb der Stadt und rundum.

Eine neue U-Bahn für Wien

Bis 2025 sollen in Wien – geht es nach den Verantwortlichen in der Stadt – 80 Prozent der Alltagswege mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden. Für den öffentlichen Verkehr sind ein verbessertes S-Bahnnetz, neue Straßenbahnverbindungen und eine Frequenzsteigerung der „Öffis“ geplant – vor allem der U-Bahn. Auch die neue U-Bahn-Linie U5 gehört zu dem neuen Mobilitätsprogramm dazu. Es handelt sich dabei um eine Querverbindung innerhalb der Stadt. In einer Ausbaustufe sollen die U2 in einem ersten Schritt bis zum Matzleinsdorfer Platz und die U5 bis zum Alten AKH verlängert werden. In einer weiteren Ausbaustufe könnten die U2 bis zum Wienerberg und die U5 über den Gürtel zum Elterleinplatz verlängert werden.

Preissteigerung eingeplant

Was dies für die Immobilien bedeutet, die damit an eine neue U-Bahn, beziehungsweise U-Bahnstation angebunden werden, lässt sich leicht ausrechnen. Denn für eine Öffi-affine Gesellschaft sind die kurzen Wege zu den Verkehrsmitteln ein wesentlicher Kauf- beziehungsweise Mietgrund. Wer also vorausschauend plant, der sollte sich schon einmal mit dem neuen U-Bahnnetz anfreunden und kann damit beim Kauf einer Immobilie jetzt schon Wertsteigerungen mit einplanen. Dieses Potential gilt aber nicht nur für die Immobilen, die an einer zukünftigen U-Bahnstation liegen, sondern auch noch darüber hinaus, denn das Mobilitätskonzept macht an den Grenzen der Stadt nicht halt, sondern führt in die Umlandgemeinden hinaus.

Das Haus im Grünen

Gemeinsam mit dem Burgenland und Niederösterreich werden Maßnahmen für die Region erarbeitet und umgesetzt. Die Notwendigkeit ergibt sich schon alleine durch die steigende Zahl an Pendlern, die aus dem umliegenden Niederösterreich und dem Burgenland nach Wien in die Arbeit kommen. Im Bereich des Bahnverkehrs liegt das Augenmerk auf einem verbesserten Angebot der S-Bahn, mit einem erweiterten Verkehrsnetz und kürzeren Intervallen. Damit könnte sich für viele Einwohner der Traum vom Haus im Grünen erfüllen lassen, denn viele Interessierte schreckt noch immer die schlechte Erschließung einiger Umlandgemeinden vom Immobilienkauf ab.

Ein klassisches Beispiel ist die Gegend rund um Tulln. Von der Station Tullnerfeld ist man seit der direkten Anbindung an die Westbahn in 20 Minuten im Zentrum von Wien. Die Bezirksstadt Tulln war vergangenes Jahr die am schnellsten wachsende Stadt Österreichs

01.12.2014


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