Thermische Sanierung: Fördergelder für 2014 sind aufgebraucht

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Die von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Fördergelder für die thermische Sanierung von Gebäuden sind aufgebraucht. Dies gab das Umweltministerium bekannt. Seit 11. August stehen demnach keine Fördermittel mehr zur Verfügung. 100 Millionen Euro waren für das Jahr 2014 insgesamt bereitgestellt worden.

Thermische Sanierung, Förderung, Foto: GIBLEHO/fotolia.com
Die thermische Sanierung von Gebäuden war im Jahr 2014 so beliebt, dass die Fördergelder der Bundesregierung seit 11. August aufgebraucht sind. Foto: GIBLEHO/fotolia.com Foto: GIBLEHO/fotolia.com

Seit 3. März 2014 konnten sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen Fördergelder für die thermische Sanierung von Gebäude beantragen. Wirtschafts- und Umweltministerium stellten insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung, davon 70 Millionen Euro für den privaten Bereich und 30 Millionen Euro für Betriebe. Dieses Geld ist seit dem 11. August aufgebraucht, Fördergelder werden nicht mehr ausgegeben.

17.000 Anträge für thermische Sanierung

Die Fördergelder seien von den Österreichern sehr gut nachgefragt worden, heißt es in einer Meldung des Umweltministeriums. Insgesamt seien knapp 17.000 Anträge eingegangen, davon 500 von Unternehmen und 16.500 von Privatpersonen, wobei letztere laut Auskunft des Ministeriums mit einer durchschnittlichen Fördersumme von 3.900 Euro rechnen können. Die geförderten Maßnahmen lösten bei Handwerkern, Gewerbebetrieben und in der Industrie ein Investitionsvolumen von 570 Millionen Euro aus, schätzt das Ministerium.

Die schnelle Vergabe der Gelder ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Regierung ihr Fördermodell in den vergangenen Jahren schrittweise reformiert hat. So konnten im Jahr 2014 erstmals nicht mehr nur Ein- und Zweifamilienhäuser und der mehrgeschossige Wohnbau im Gesamten gefördert werden, sondern auch die Sanierung einzelner Wohnungen im mehrgeschossigen Wohnbau. Im kommenden Jahr soll die Förderungsaktion zu ähnlichen Bedingungen erneut stattfinden.

03.09.2014


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