Energiespartipps für den Alltag

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Mit ein paar Tricks bares Geld sparen: Welche Energiespartipps sich beim Benutzen von Kühlschrank, Herd und Waschmaschine richtig lohnen.

Energiespartipps, Foto: kalcutta/fotolia.com
Energiespartipps helfen, die Stromrechnung zu senken. Beim Waschen lohnt es sich zum Beispiel, möglichst niedrige Temperaturen zu wählen. Foto: kalcutta/fotolia.com Foto: kalcutta/fotolia.co

Beim Blick auf die jährliche Stromrechnung denken viele mit schlechtem Gewissen an den Vorsatz, endlich Stromfresser in der eigenen Wohnung ausfindig zu machen und auszutauschen. Dabei liegt ein hoher Energieverbrauch nicht nur an ineffizienten Geräten. Schon beim Benutzen gibt es ein paar hilfreiche Tricks, die helfen, den Verbrauch zu senken.

Im Kühlschrank steckt viel Sparpotenzial

Die richtige Platzwahl ist beim Kühlschrank besonders wichtig. Er sollte nicht neben Herd oder Spülmaschine stehen. Die Geräte sind keine guten Nachbarn für den Kühlschrank, weil sie Abwärme produzieren. Diese sorgt dafür, dass der Kühlschrank mehr Energie braucht, um die niedrige Temperatur in seinem Inneren zu halten. Um Speisen lange frisch zu halten, reichen sieben Grad völlig aus. Im Eisfach genügen -18 Grad Celsius. Eine noch niedrigere Temperatur kostet nur unnötig Strom: Schon zwei Grad weniger sorgen für einen um zehn Prozent höheren Stromverbrauch.
Auch eine regelmäßige Wartung hilft, Energie zu sparen. Dazu gehört etwa zwei Mal im Jahr das Abtauen des Eisfaches – eine Arbeit, die zwar lästig, aber sehr effektiv ist. Denn dicke Eisschichten an den Wänden des Gefrierschranks verhindern, dass die Kälte schnell in das Geräteinnere vordringen kann. So bleibt ein Großteil der Energie im Eis stecken, bevor sie an ihrem eigentlichen Bestimmungsort ankommt. Außerdem lohnt es sich, ab und an einen Blick auf das Lüftungsgitter an der Rückseite des Geräts zu werfen. Ist es verstaubt, oder steht der Kühlschrank zu nah an der Wand, entsteht Stauwärme. Auch sie sorgt dafür, dass der Kühlschrank mehr Energie benötigt um die optimalen sieben Grad in seinem Inneren zu halten.

Beim Kochen die Hitze im Topf behalten

Wer beim Kochen konsequent einen Deckel benutzt, kann bis zu 75 Prozent an Strom sparen. Wichtig ist auch, die passenden Pfannen und Töpfe für die Herdplatte zu wählen.  Sie sollten so klein wie möglich sein und die Platte immer ganz bedecken. Die Hitze von freiliegenden Herdplattenrändern verpufft sonst völlig ungenutzt in die Luft.
Ist das Essen fast fertig, können Herd oder Ofen bereits ausgeschaltet werden. Die Restwärme genügt in der Regel um das Gericht noch zu Ende zu garen.

Energiespartipps für die Waschmaschine

Beim Waschen ist es sinnvoll, das Programm mit Bedacht zu wählen. Dank moderner Waschmittel wird normal verschmutzte Wäsche meist schon bei 30 Grad sauber.  Benötigt die Wäsche eine gründlichere Reinigung, ist es sinnvoll, ein Energiesparprogramm einzustellen. Damit wäscht die Maschine in der Regel etwas länger, braucht dafür aber eine niedrigere Temperatur. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch Stoffe und Farben der Kleidung.

Bei veralteten Geräten helfen oft die besten Energiespartipps nicht mehr viel. Wer deshalb überlegt Waschmaschine, Kühlschrank oder Herd auszutauschen, sollte unbedingt auf die Energieeffizienzklasse achten: Besonders sparsame Geräte sind mit A+++ gekennzeichnet. Energieverschwender tragen dagegen die Bezeichnung G.

07.04.2014


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1 Kommentar

herbert der echte am 14.12.2018 09:49

echt toll danke

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