Es werde Licht – Was bei der Beleuchtung der Wohnung zu beachten ist

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Ob beim Gemüse schnippeln in der Küche, beim Schminken im Badezimmer oder beim Lesen eines spannenden Romans im Wohnzimmer – eine gute Beleuchtung der Wohnung ist in vieler Hinsicht sinnvoll. Die passenden Lampen und Lichter setzen einen Raum in Szene, sorgen für Wohlfühlatmosphäre und sind zudem ein wichtiger Faktor für die Sicherheit in den eigenen vier Wänden.

Beleuchtung, Küche, Lampe, Licht, Foto: annaia/fotolia.com
Besonders in der Küche ist eine gute Beleuchtung sehr wichtig. Beim Schneiden oder Hobeln von Obst und Gemüse kann es ansonsten schnell zu einem Unfall kommen. Foto: annaia/fotolia.com Foto: annaia/fotolia.com

Erst die richtige Beleuchtung macht das Zuhause wohnlich und gemütlich. Allerdings sollte von Raum zu Raum darauf geachtet werden, die Leuchten sinnvoll anzubringen beziehungsweise aufzustellen. Denn in jedem Zimmer sind die Anforderungen an die Innenbeleuchtung anders. So genügt im Schlafzimmer ein schummriges Licht, während Küche und Bad schon allein aus Sicherheitsgründen hell beleuchtet sein sollten. Daher zahlt es sich aus, sich bereits vor dem Kauf und der Installation der Lampen Gedanken über die richtige Beleuchtung zu machen.

Vorzimmer – der erste Eindruck zählt

Der erste Raum, den Gäste in einer Wohnung oder einem Haus betreten, ist in der Regel das Vorzimmer. Hier bilden sie sich gewollt oder ungewollt einen ersten Eindruck von Haus oder Wohnung. Um den Flur und dessen Möbel in einem guten Licht dastehen zu lassen, sind verschiedene Lampen hilfreich. So sind Strahler an einem Seil- oder Stangensystem bestens geeignet, um den kompletten Flur auszuleuchten. Wandleuchten am Spiegel oder Tischleuchten auf der Kommode ergänzen perfekt die Deckenleuchte und sorgen für ein rundes Erscheinungsbild.

Wohnzimmer – Gedämmtes Licht zur Entspannung

Im Wohnzimmer ist eine Deckenleuchte nicht zwingend notwendig. Zum Entspannen oder Fernsehen genügt oftmals schon das gedämmte Licht der zahlreichen Leuchten in der Wohnwand. Um aber für Spieleabende, zum Stricken eines Schals oder zum Lesen eines spannenden Krimis ausreichend helles Licht zu haben, sind Fluter, Stehlampen oder kleine Tischlampen die ideale Ergänzung.

Schlafzimmer – Nicht nur ein Ort zum Schlafen

In vielen Haushalten dient das Schlafzimmer nicht ausschließlich zum Schlafen. Es wird oft auch als Ankleideraum oder als Rückzugsort zum Lesen oder Entspannen genutzt. Demnach sollte auch die Beleuchtung angepasst werden. Eine Lampe an der Zimmerdecke erhellt den kompletten Raum und bestenfalls auch die einzelnen Fächer im Kleiderschrank. So findet man auch in der Dämmerung schnell das zum Anzug passende Hemd oder den Lieblingspullover.

Ein weit verbreitetes Ritual vor dem Einschlafen ist der Griff zum Buch. Wer noch auf die klassische Variante setzt und noch kein Tablet besitzt, benötigt dazu noch eine Leselampe. Am besten eignet sich dafür eine kleine Stehlampe auf dem Nachtkastl. Zusätzliche Vorteile: Der Bettnachbar wird nicht durch das Licht gestört und beim nächtlichen Gang zur Toilette lassen sich Stürze oder Zusammenstöße vermeiden.

Badezimmer – Sicherheit hat Vorrang

Bei der Beleuchtung des Badezimmers sind mehrere Lampen sinnvoll. So kann das Licht den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Dafür bietet sich eine dimmbare Deckenlampe an. Beim romantischen Bad genügt schon ein sehr schwaches Licht oder sogar nur eine Kerze, während beim morgendlichen Styling und der Körperpflege ein hell erleuchteter Raum von Vorteil ist. Kommt das Licht aber ausschließlich von oben, ergibt das störende Schatten im Gesicht. Um dies zu vermeiden, ist eine Kombination von Decken und Wandleuchten sinnvoll. Idealerweise befinden sich deshalb weitere Lampen neben oder über dem Spiegel. So steht dem perfekten Styling nichts mehr im Wege.

Dennoch ist Vorsicht geboten! Wie allseits bekannt, sind Strom und Wasser eine tödliche Kombination. Deshalb müssen im Bad besondere Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden. So dürfen in der Nähe von Badewannen und Duschen nur spezielle Lampen verwendet werden, die für den Einsatz in der Nähe von Spritzwasser geeignet sind und mit einem IP-Code (International Protection Code) gekennzeichnet sind. Er zeigt, ob elektrische Geräte beziehungsweise Leuchten für den Betrieb bei besonderen Umgebungsfaktoren, wie Spritzwasser, geeignet sind. Für das Badezimmer sollten die Leuchten je nach Verwendung mit den Schutzarten IP X7 (dauerhafter Kontakt mit Wasser), IP X5 (Strahlwasser) oder IP X4 (Spritzwasser) ausgezeichnet sein.

Küche – Funktionalität bei der Beleuchtung geht vor

Die Küche – Familientreffpunkt, Raum zum Wohlfühlen und funktionaler Arbeitsplatz in einem: Dementsprechend sollte auch die Beleuchtung angepasst werden. Wie in fast jedem anderen Raum ist auch in der Küche eine Deckenbeleuchtung empfehlenswert. Wenn man sich nur kurz in der Küche aufhält, um zum Beispiel Plätzchen aus dem Schrank zu holen oder sich die Hände zu waschen, ist sie völlig ausreichend.

Geht es aber ans Schneiden von Gemüse oder ans Backen von Plätzchen ist eine reine Deckenlampe zu wenig. Ähnlich wie im Bad wirft sie Schatten, die bei der Küchenarbeit hinderlich sein können. Daher bietet es sich an, Leuchten an den Oberschränken anzubringen, die das Licht direkt auf die Arbeitsplatte werfen. Alternativ können die Lampen aber auch an der Wand montiert werden. Wichtig ist nur, für eine optimale Ausleuchtung zu sorgen. Sie schafft Sicherheit beim Schneiden, Schälen oder Kochen.

17.02.2014


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