So ein Mist mit dem Mist! Mülltrennung sorgt für Ärger unter Nachbarn

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Österreich hat eine der höchsten Recyclingquoten der EU. Damit mehr als die Hälfte des entstandenen Mülls aufbereitet und wiederverwertet werden kann, wird viel getan: verschiedenfarbige Tonnen, Mistplätze, Aufklärungskampagnen, einige Städte sammeln sogar Kaffeekapseln gesondert ein. Müll ist ein wichtiges Thema.

Mülltrennung, Mist, Sammelinseln, Foto: ARA/Lukas Maximilian Hüller
So macht man sich beliebt: Wer seine Kartons ordentlich faltet, vermeidet bei der Mülltrennung Ärger mit den Nachbarn. Foto: ARA/Lukas Maximilian Hüller Foto: ARA/Lukas Maximilian Hüller

So wichtig, dass sich 64 Prozent deswegen regelmäßig ärgern und sogar mit den Nachbarn zoffen. Das ergibt eine aktuelle Studie von immowelt.at, bei der Bewohner von Mehrfamilienhäusern befragt wurden, was sie bei der gemeinsamen Nutzung der Mülltonnen am meisten nervt.

Mangelnde Sauberkeit und Sorgfalt sind dabei die Hauptgründe: Über dreckige Mistplätze, Müll neben den Kontainern oder nicht zerkleinerte Kartons im Altpapier ärgern sich jeweils sieben Prozent der Befragten. Jedem Fünften stinkt es gewaltig, wenn der Nachbar seinen Müll nicht in der vorgeschriebenen Art und Weise trennt. 14 Prozent sind dagegen eher lösungsorientiert: Sie finden die aufgestellten Mülltonnen zu klein. Größere Tonne, weniger Zoff lautet hier die einfache Gleichung. Jeder Zehnte regt sich über ein Problem auf, mit dem offensichtlich nicht allzu viele Hausgemeinschaften zu kämpfen haben: Neun Prozent nervt am meisten, wenn Leute, die nicht zum Haus gehören, ihren Müll bei ihnen entsorgen.

28.10.2013


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